Fortsetzung des Berichts:
Mittwoch dann der Großkampftag für jeden Jugendlichen: wandern (akustische Untermalung an dieser Stelle: Hitchcocks bekannte Duschszene aus „Psycho“). Zuerst vom Bungalow zum Busparkplatz, der mit geöffneten Türen wartet. Dumm nur, dass der Busfahrer lediglich etwas aus dem Bus holt und die Schüler so ganz und gar nicht einsteigen sollen. Überzeugungsarbeit also, dass dem Menschen zwei Beine gegeben sind, die genau bis zum Boden reichen und mit denen man tatsächlich laufen kann. Der Versuch, auf die überschaubare Distanz der bevorstehenden Wanderung hinzuweisen, misslingt. Stattdessen ungläubiges Gemurre einer ganzen Ziegenherde, Schwerstarbeit für die begleitenden Lehrer. Am Ende des Tages sind es irgendetwas um die 12km mit einigen Höhenmetern, vorbei an einem beeindruckenden Wasserfall, über eine 450m lange und 120m hohe Hängebrücke, hoch auf einen weiteren Berg per Seilbahn und per monsterlanger und ultraschneller Rodelbahn wieder herunter. Entspannung dann erst im Supermarkt und später bei einem Tischtennisturnier im Bungalowpark.
Am Donnerstag kam aus Lehrersicht ein entspannter Tag, aus Schülersicht dafür ein umso spannenderer: Voltron, Blue Fire, Silverstar und Co wurden rauf und runter gefahren, der Europapark ist ein tagesfüllendes Programm mit Highspeedcharakter, das wir ausgiebig ausgekostet haben.
Ein letzter Abend, der Abschluss unseres Tischtennisturniers und eine entspannte Rückfahrt bildeten dann schließlich den Ausklang unserer Fahrt, die hoffentlich lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Und hier noch unsere Liste der Tageshelden:
Montag: Enrico für seine Fahrkünste und Jerome für seine Hilfsbereitschaft beim Gepäckschleppen; Dienstag: Finn für seine Slapstickeinlage beim Wassergraben; Mittwoch: Charlotte für das gesündeste Abendessen; Donnerstag: Sina, Sophie, Adrian, Leon und Erik für ihren Teamspirit beim wilden Achterbahnfahren; Freitag: Fabian für seinen Tischtennismeistertitel
Bericht und Bilder: J. Weiss


