JuniorAkademie 2025
Die zwei Wochen, die ich in der JuniorAkademie verbringen durfte, waren unglaublich lehrreich in vielerlei Hinsicht und ich habe Leute kennengelernt, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind, wie man es nicht erwartet hätte.
Doch zu Beginn möchte ich mich bei all denen bedanken, die mich bei meiner Bewerbung unterstützt haben. Mein größter Dank gilt jedoch Frau Vatteroth, die mich auf diese einmalige Chance aufmerksam gemacht hat.
Die JuniorAkademie ist ein Angebot zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler der neunten bis zehnten Jahrgangsstufe an Gymnasien und Gesamtschulen, während der Sommerferien. Schon bei der Bewerbung wählt man einen Kurs, an dem man während der zwei Wochen teilnimmt. Dieses Jahr gab es zwei Standorte in NRW an denen die JuniorAkademie stattgefunden hat. Einer der Standorte befand sich in Ostbevern, an dem die Kurse auf Englisch unterrichtet wurden. Das dies jährige Kursangebot in Ostbevern war:
· Nanotechnology,
· Biomimicry,
· Investigating the physical Universe,
· The Natural World and Evolution.
Der andere Standort befand sich in Jülich. Hier fanden folgende Kurse statt:
· Microcontrolling,
· Psychologie,
· künstliche Intelligenz,
· Biokatalyse
Die Bewerbung war zwar aufwendig hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Ich empfinde es als eine große Ehre, dass ich eine der 64 Teilnehmenden der JuniorAkademie NRW 2025 am Standort Jülich sein durfte. Die Akademie in Jülich fand im Haus Overbach vom 28. Juli bis zum 07. August 2025 statt, unsere Kursräume befanden sich im anliegenden Sciences College.
Zwar wurde ich nicht für den Kurs „Psychologie“ angenommen, welcher meine erste Wahl war, jedoch durfte ich am Kurs „Microcontrolling“ teilnehmen, was für mich persönlich, im Nachhinein betrachtet, nicht besser hätte kommen können.
In „Microcontrolling“ habe ich viele neue Dinge gelernt. Unser Hauptthema war das Programmieren eines Mini Computer. Durch diesen konnten wir viele kleinere Projekte verwirklichen. Unser größtes Projekt war allerdings der Bau eines ferngesteuerten Autos. Eigentlich war auch geplant, dass es sich mit Hilfe von Sensoren den Weg aus einem Labyrinth suchen konnte. Das hat allerdings nicht ganz so gut funktioniert.
Die Tage waren zwar durchgetaktet, allerdings hatte man trotzdem genug Freizeit. Denn die meisten Aktivitäten nach und zwischen den Kursen waren nicht verpflichtend. Zudem verteilten sich die Kurse über den ganzen Tag und wurden lockerer gestaltet als normaler Unterricht, weshalb so gut wie nie Langeweile aufstieg.
Nach dem Mittagessen fand oft ein Sportangebot statt. Ferner gab es einen freiwilligen Chor und diejenigen die dazu keine Lust hatten konnten weiter Sport machen oder sich anderweitig beschäftigen. Ich allerdings war im Chor, sowie die meisten anderen Teilnehmer der JuniorAkademie, da das gemeinsame Singen sehr viel Spaß machte und uns verband. Am Abend fanden dann die Kursübergreifende Angebote (KüAs) statt. Das Angebot erstreckte sich von Werwolf über häkeln bis zum Paartanz. Es gab während einer Zeitspanne immer mehrere Angebote, die von den Teilnehmern oder unseren Kursleitern geleitet wurden. Dadurch konnte man sich immer für die Sache entscheiden, die einen am meisten interessierte und viele neue Dinge lernen. Jedoch waren die KüAs nicht verpflichtend, sodass man sich auch eine Pause nehmen konnte. Für diejenigen die ein Instrument spielten gab es außerdem die Möglichkeit sich dem Orchester anzuschließen.
Es gab auch manchmal ein wenig Abwechslung. Zum Beispiel sind wir einmal während einer Mittagspause als große Gruppe zum Supermarkt gelaufen. An einem Abend, hat anstelle von den KüAs ein Karaoke-Abend stattgefunden. Das war für viele das absolute Highlight. An einem anderen Abend gab es eine kleine Show bei der sowohl die Teilnehmer als auch die Kursleiter etwas aufführten.
Es gibt noch so vieles, was ich über die JuniorAkademie erzählen könnte, aber ich bin der Meinung, man muss es selbst miterlebt haben. Ich habe Erinnerungen gesammelt, die ich niemals vergessen werde und Freundschaften geknüpft, die wie ich hoffe, für immer halten werden. Ich bin so unglaublich froh, dass ich die Chance hatte Teil dieser Gemeinschaft zu werden und freue mich unglaublich alle beim Nachtreffen diesen November wieder zu sehen.
An jedem der die Chance hat diese Erfahrung zu machen, ergreift sie!
Anika Metzen






