Mit Erasmus in Portugal

Im April dieses Jahres machten wir, eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern, sowie Frau Wacke und Frau Krämer, uns auf den Weg nach Alvaiázere, einer kleinen Stadt im Herzen von Portugal. Dort hielten wir uns für ein Erasmusprojekt eine Woche lang auf.

Im Rahmen eines Erasmus-Austauschprogramms besuchten wir gemeinsam mit unseren portugiesischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern einen Teil des Unterrichts. Darüber hinaus besichtigten wir zahlreiche Orte und Sehenswürdigkeiten. Diese standen im Zusammenhang mit unserem Projektthema: Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume durch Ökotourismus – ein Vergleich der Regionen Nationalpark Eifel und Alvaiázere. Am ersten Tag schauten wir uns die schönen Ecken rund um die portugiesische Kleinstadt an. An den nachfolgenden Tagen waren wir unter anderem in Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals. Dort besuchten wir zwei Museen. Darunter zum einen eine Korkfabrik und zum anderen ein Museum über die Epoche der Romantik. Während der langen Busfahrt kamen wir der portugiesischen Kultur näher, indem wir deren Musik kennenlernten und uns portugiesische Tänze beigebracht wurden. Weiterhin erkundeten wir die nahegelegene Stadt Tomar inklusive des Klosters Convento de Christo.

An einem anderen Vormittag bereiteten wir Präsentationen zum Thema Ökotourismus in Alvaiázere vor und präsentierten diese am letzten Schultag unserer Partnerschule. Besonders gefallen hat uns auch die freie Zeit mit unseren Gastschülerinnen Gastschüler, in der wir zum Beispiel ein Picknick mit unseren Partnerschülerinnen und Partnerschüler gemacht haben und portugiesische Spezialitäten wie das „Pastel de Nata“ probierten. Außerdem besuchten wir das Jugendfestival in Alvaiázere. Zum Abschluss unserer kurzen Reise unternahmen wir am Samstag einen Ausflug zu zwei Kirchen in Fátima und begaben uns anschließend nach Nazaré, wo wir bei sonnigem Wetter das Meer genossen.

Durch diese abwechslungsreiche Reise gewannen wir viele Eindrücke der portugiesischen Kultur und lernten viele neue nette Menschen kennen. Außerdem konnten wir die lockere Lebensweise und den südeuropäischen Spirit erfahren. Wir danken in erster Linie unseren zuvorkommenden Gastfamilien und dem Erasmusprogramm, durch welche uns diese eindrucksvolle und erlebnisreiche Reise ermöglicht wurde. Wir freuen uns schon sehr auf die Ankunft unserer portugiesischen Freundinnen und Freunde Anfang Mai.

Text: Lena Marie Klöcker, Johanna Uhlmann, Miriam Franzen, 10b

Bilder: H. Krämer