Von „Westerland“ bis „Abendstille“: Chor-Sommer-Konzert am GAT
Sieben Chöre begeistern Zuhörerinnen und Zuhörer mit musikalischer Vielfalt
Ein stimmungsvoller und abwechslungsreicher Konzertabend erwartete die Besucherinnen und Besucher bei der Premiere des Chor-Sommer-Konzertes am GAT. In der vollbesetzten Schulaula begrüßte Organisatorin und Musiklehrerin Kirsten Welsch das Publikum herzlich mit den Worten: „Es ist mir eine große Freude, denn was gibt es Schöneres, als der Musik zu lauschen, einer Sprache, die jeder versteht“. Die Idee des Abends sei es gewesen, viele Chöre aus unterschiedlichen Stilrichtungen zusammenzubringen – ein Konzept, das eindrucksvoll aufging.
Den Startschuss gab der Chor „Rainer Wahnsinn“ – und zwar nicht leise und vorsichtig, sondern dynamisch unterlegt mit kleiner Band und der passenden Portion Schwung. Damit war der Ton gesetzt. Danach übernahm der „Hard Chor“ des Sankt-Michael-Gymnasiums aus Bad Münstereifel die Bühne: ein beeindruckend großer Chor, der mit modernem Repertoire wie „Je veux“ und „The Greatest Show“ das Publikum mitriss und zum lauten Mitklatschen animierte.
Einen stilvollen Kontrast bot anschließend der „MGV Steinbach-Erft“, der mit klassischem Liedgut punktete und damit zeigte, wie schön traditionelle Töne klingen, wenn sie mit Können und Herz vorgetragen werden. Vor der Pause gehörte die Bühne schließlich den Lokalmatadoren des GAT: „GAT the Voice“, einem Schüler-Eltern-Lehrer- und Ehemaligenchor. Spätestens mit dem Ärzte-Hit „Westerland“ war das Publikum in der Schul-Aula endgültig auf Betriebstemperatur – was auch ganz gut passte: Chorleiterin und GAT-Musiklehrerin Dr. Antje Lehmhus moderierte mit einem Augenzwinkern an, es sei vermutlich die Hitze gewesen, die den Chor musikalisch nach Westerland geführt habe.
Nach der Pause eröffnete der Kirchenchor Kommern den zweiten Konzertteil, gefolgt von „TaktVoll Buir“, bevor der Lumora Chor das Finale gestaltete – mit populärer, eingängiger Musik, viel Bühnenpräsenz und mehreren Solo-Passagen, die im Gedächtnis blieben. Mit dem Queen-Klassiker „Bohemian Rhapsody“ setzte der Chor schließlich einen kraftvollen Akzent, der dem Abend würdig war: mitreißend und einfach rund.
„Mich hat das erste „Chor-Sommer-Konzert“ am GAT wirklich beeindruckt. Es war ein wundervoller Abend, der gezeigt hat, welch große musikalische Vielfalt in der Region vorhanden ist. Besonders berührt hat mich, zu sehen wie viele aktive und ehemalige Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte des GAT engagiert sind. Natürlich war ein besonderer Höhepunkt, den Chor des befreundeten St.-Michael-Gymnasiums bei uns in der Aula zu hören. Apropos Aula: Wir haben vor kurzem Schuljubiläum gefeiert. Deswegen habe ich gerne daran erinnert, wie seinerzeit der Gründungsdirektor des GAT die Initiative zum Aulabau ergriff. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung verging etwa ein Jahrzehnt. Damals müssen es teils „noch“ goldene Baujahre gewesen sein. Jedenfalls gibt unsere Bauakte her, dass sogar der Bau eines Orchestergrabens diskutiert wurde. Der Graben wurde nicht gebaut, wohl aber die Aula mit einer sehr guten, gediegenen Ausstattung. Kern ist eine hervorragende Akustik. Solche Räume leben davon, dass man sie zum „Erklingen“ bringt. Das ist auf unterhaltsame Art und Weise durch die Chöre gelungen. Ich freue mich schon auf das nächste Chorkonzert.“
Nach der Pause eröffnete der Kirchenchor Kommern den zweiten Konzertteil, gefolgt von „TaktVoll Buir“, bevor der Lumora Chor das Finale gestaltete – mit populärer, eingängiger Musik, viel Bühnenpräsenz und mehreren Solo-Passagen, die im Gedächtnis blieben. Mit dem Queen-Klassiker „Bohemian Rhapsody“ setzte der Chor schließlich einen kraftvollen Akzent, der dem Abend würdig war: mitreißend und einfach rund.
So wurde das Chor-Sommer-Konzert zu einem äußerst abwechslungsreichen Abend: von Chormusik mit Bezügen zur Romantik über afrikanische Lieder bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik. Ebenso vielfältig wie das Programm war auch das Ensemble der Mitwirkenden: vom Fünftklässler bis zum rüstigen Senior. Was alle verband, war deutlich zu spüren: Engagement, Freude und Herzblut für die Chormusik.
Den musikalischen Schlusspunkt setzten schließlich alle Anwesenden gemeinsam mit dem Kanon „Abendstille überall“, mit dem der Chorabend stimmungsvoll ausklang. Im Anschluss an den rund zweieinhalbstündigen Konzertabend dankte Welsch den Chorleiterinnen und Chorleitern sowie allen Beteiligten – verbunden mit dem Wunsch, dass ein solcher Abend zur Tradition werden möge. Auch Schulleiter Micha Kreitz schloss sich dem Dank an und würdigte die Leistung der Chöre.
Bilder und Bericht: B. Karst














