Brücke in die Zukunft: Warum Berufsorientierung am GAT mehr als nur „graue Theorie“ ist
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Jugendliche heute eigentlich den „Traumjob“ finden?
Sicherlich nicht durch das bloße Wälzen von Broschüren. Echte Einblicke entstehen dort, wo Theorie auf Praxis trifft. Genau das haben wir am 14. und 15. April wieder einmal bewiesen. Als Koordinator für Studien- und Berufsorientierung blicke ich auf zwei Tage zurück, die gezeigt haben: Schule kann und muss das Tor zur „echten Welt“ sein.
Ein regionales Leuchtturmprojekt
Es ist kein Geheimnis, dass die Wahl des richtigen Weges nach dem Abitur viele Fragezeichen aufwirft. Umso wichtiger ist es, Partner an der Seite zu haben, die Licht ins Dunkel bringen. Ob es die TH Köln mit ihren innovativen Studiengängen ist oder die Debeka, Standort Mechernich, die praxisnahe Einblicke in die Finanzwelt und das Versicherungswesen gibt – die Vielfalt war beeindruckend.
Herr Hamacher von der Pflegesschule des Krankenhauses Mechernich, wo jedes Jahr Schülerinnen und Schüler unserer Schule als Praktikanten begleitet werden, öffnete das Bild für Ausbildungs- und Studiengänge im Gesundheitswesen.
Unser Schulleiter Micha Kreitz bringt es auf den Punkt: „Ich bin unglaublich stolz darauf, dass wir diese Veranstaltung unseren Schülerinnen und Schülern jedes Jahr in dieser Qualität anbieten können. Es ist ein Herzstück unseres Schulprofils.“
Die Rheinische Hochschule unter der Leitung von Prof. Dr. René Spitz zeigte Studienmöglichkeiten in der heutigen Medienwelt und die HBRS als Hochschule Bonn-Rhein-Sieg innovative Studiengänge unter anderem in den Naturwissenschaften.
Ein externer Experte ging sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnete die Tage als: „Eine in dieser Form regional und überregional einzigartige Veranstaltung.“
Mehr als nur Zuhören: Anpacken erwünscht!
Was mich besonders freut: Die Sorge, in staubigen Vorträgen zu versinken, war völlig unbegründet. Die Workshops waren lebendig, interaktiv und nah am Puls der Zeit.
Die RWTH Aachen brachte technisches Know-how mit ihren Studienangeboten mit, während die IHK und die Fachhochschule der Wirtschaft zeigten, wie Karriereplanung heute wirklich funktioniert.
Das Feedback der Schülerinnen spricht für sich:
- „Es ist toll, dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Egal ob Handwerk, Technik oder Soziales – die Mischung stimmt einfach!“
- „Man sitzt nicht nur rum. Wir wurden direkt einbezogen und konnten Fragen stellen, die uns wirklich bewegen. Das war kein reiner Frontalunterricht.“
Wenn Ehemalige zurückkehren
Ein besonderes Highlight für mich persönlich: Unter den Referenten der KSK Euskirchen sowie beim Team der Bundeswehr durften wir einige bekannte Gesichter begrüßen. Es ist ein wunderbares Signal, wenn ehemalige GAT-Schüler als erfolgreiche Profis an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, um ihr Wissen weiterzugeben.
Auch die Partner selbst schätzten die Atmosphäre:
- „Die Neugier und die gezielten Fragen der Jugendlichen am GAT beeindrucken uns jedes Jahr aufs Neue“, resümierte ein Vertreter der regionalen Wirtschaft.
Das AIFS, American Institute For Foreign Study, zeigte zahlreiche Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt nach dem Abitur. Ob Studium, als Au Pair, Work and Travel oder auch als Freiweilligendienstler im Ausland.
- Ein anderer Partner ergänzte: „Die Organisation ist top, und man merkt, dass die Schüler hier wirklich ernst genommen werden.“
Ein dickes Dankeschön
Solche Tage funktionieren nur durch ein starkes Netzwerk. Mein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Hochschulen, Institutionen und Unternehmen. Sie investieren Zeit in die Generation von morgen und machen das GAT zu einem Ort, an dem Zukunft aktiv gestaltet wird.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – denn die Reise zum Traumjob fängt genau hier an!
Bericht: F. Molderings
Bilder: GAT





