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Preisverleihung an der Haustür

vom 26.11.2020

Verleihung des Eifeler Jugendliteraturpreises in besonderem Rahmen - Wir freuen uns mit unserer Schülerin Benita Flimm


In Zeiten von Corona-Schutzverordnungen ist Kreativität gefragt. Das gilt auch für die Lit.Eifel. Aus der Not heraus geboren wurde die Idee, Gewinner des Jugendliteraturpreises zu Hause zu besuchen und dort die Urkunde, den Preis und das Buch mit allen prämierten Texten zu überreichen.

Und so spielte Jochen Starke als Initiator des Eifeler Jugendliteraturpreises, manchmal begleitet von Bürgermeister a.D. Wilfried Pracht in seiner Funktion als geschäftsführender Vorstand der Lit.Eifel, „Klingelmäuschen" bei den Preisträgern. Dazu auserkoren wurde das Wochenende, an dem normalerweise die Eifeler Buchmesse stattgefunden hätte, in deren Rahmen die Prämierung des 7. Jugendliteraturpreises über die Bühne gegangen wäre.

„Als feststand, dass wir die Buchmesse absagen müssen, wollten wir die Verleihung des Jugendliteraturpreises retten. Aber von Tag zu Tag wurde das Vorhaben kleiner, sodass wir dann gesagt haben, wir fahren zu den Preisträgern", erklärt Jochen Starke. Ein letztes Geheimnis blieb aber noch: Die Preisträger wussten zwar, dass sie gewonnen haben – aber ob erster, zweiter oder dritter Platz wurde ihnen erst vor Ort verraten.

Insgesamt 55 junge Autorinnen und Autoren haben ihre Gedanken zum Thema „Alles auf Anfang" eingesendet. In jeder der vier Altersklassen gab es drei Preisträger, hinzu kam eine Anerkennung. Viel Arbeit für die Jury, bestehend aus Claudia Hoffmann, Mario Walter Johnen, Christoph Leisten, Bruder Wolfgang Mauritz, Joachim Starke, Waltraud Stening-Belz, Marietta Thien und Andreas Züll.

Eine der Preisträgerinnen war Benita Flimm aus Mechernich. Die 17-jährige ist ein echter Dauergast beim Eifeler Jugendliteraturpreis. Zum dritten Mal wurde sie ausgezeichnet, diesmal reichte es sogar zum Sieg in der höchsten Altersklasse der 16- bis 19-Jährigen. Ihre Geschichte „Keine Zuckerwattewolken mehr" über das Ende einer Beziehung überzeugte die Jury. „Sie ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass wir in Büchern Vorbilder finden können, die mehr bieten als nur Inspiration. Sie ist eine Bestätigung der Möglichkeiten, an denen man sonst zweifelt. Sie macht Mut, etwas zu wagen. Und gibt Hoffnung. Hoffnung auf Veränderung", hieß es in Starkes Laudatio.

 

 

 Die 17-jährige Benita Flimm überzeugte die Jury mit ihrer Geschichte

„Keine Zuckerwattewolken mehr".

Fotos: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

 

Benita Flimm hatte ihre eigene, übrigens glückliche Beziehung zu ihrem Freund als Ausgangspunkt dieser „Was wäre wenn..."-Geschichte genommen. „Ich bin Berufspessimistin", verriet sie bei der Übergabe des Preises. Aber eine, die schon als Kind von der Literatur so begeistert war, dass sie ein Buch nach dem anderen verschlungen hat. Gleichzeitig schreibt sie unglaublich gerne, egal ob eigene Geschichten oder Artikel für die Schülerzeitung „Turmhof Times" des Gymnasiums Am Turmhof.

pp/Agentur ProfiPress

 


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