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Biologie ist Trumpf

vom 22.02.2019

Mit Annalena Schmitz, Jana-Sophie Stauch, Luisa Dahmen und Jolina Berg zählen vier Schülerinnen des GAT zu den Preisträgern beim Wettbewerb „Jugend forscht“ – Projektkurs Biologie erweist sich einmal mehr als „Talentschmiede“


Bereits seit einigen Jahren zählt das Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (GAT) zu den wenigen Schulen im Kreisgebiet, deren Schüler sich regelmäßig unter den Preisträgern des renommierten Wettbewerbs „Jugend forscht“ befinden. Auch in diesem Jahr wohnten zahlreiche Schüler und Lehrer der Preisverleihung auf Regionalebene an der Universität Bonn bei und konnten sich über insgesamt vier Preise freuen.

Forschungsschwerpunkte der Preisträgerinnen

Annalena Schmitz erzielte mit ihrer Arbeit über die „Vergesellschaftung von Flachlandtapieren und Capybaras“ einen zweiten Preis. Die Schülerin hatte in ihrer Arbeit die Auswirkungen des Sozialverhaltens innerhalb einer Art sowie zwischen zwei verschiedenen Arten untersucht und dabei den besonderen Fokus auf die Gehegenutzung gelegt. Da ein erster Preis im Fachbereich Biologie in diesem Jahr nicht vergeben wurde, ist man am GAT besonders stolz: So ist die Arbeit der Schülerin aus der Jahrgangsstufe Q2 die beste eingereichte Arbeit. Äußerst erfreulich schnitt auch Schülerin Jana-Sophie Stauch ab, die den Preis der Jugend-Jury als beste Nachwuchsforscherin gewann. Die GAT-Schülerin hatte zum Thema „Rekultivierung im Vergleich zu einer sukzessiv verlaufenden Selbsterholung einer ehemaligen Tagebaufläche“ geforscht und die Jury mit ihrer Arbeit überzeugen können.

Und erfolgreich ging es für die Oberstufen-Schülerinnen des GAT bei der Preisverleihung weiter: Luisa Dahmen hatte in ihrer Arbeit das Verhalten von Milchkühen in biologischer und konventioneller Haltung miteinander verglichen. Für ihre Arbeit erhielt die Nachwuchsforscherin den Sonderpreis der Umweltministerin des Landes NRW für die beste Arbeit im Bereich Umwelt- und Naturschutz.

Über einen Sonderpreis der Jury konnte sich schließlich GAT-Schülerin Jolina Berg freuen. Sie hatte sich in ihrer Forschungsarbeit mit der Gewässerökologie befasst und dabei zwei Gewässerformen, nämlich Quell- und Fluss- bzw. Bachwasser, analysiert und miteinander verglichen.

 

 Das Fach Biologie hat es den vier Preisträgerinnen des GAT besonders angetan.

 

Projektkurs Biologie als „Talentschmiede“

Gleich drei der vier Preisträgerinnen hatten ihre Wettbewerbsbeiträge im Projektkurs Biologie unter Leitung von Biologie-Lehrer und MINT-Koordinator Andreas Maikranz erstellt. Damit nutzten die GAT-Schülerinnen eine der Möglichkeiten, die die Profilbildung des Mechernicher Gymnasiums seinen Oberstufenschülern durch das Angebot verschiedener Projektkurse bietet. In den vergangenen Jahren hatten bereits zahlreiche Schüler den Projektkurs Biologie erfolgreich dazu genutzt, Forschungsarbeiten zu zoologischen, evolutiven, ethologischen oder ökologischen Fragestellung zu verfassen und  erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Forschen und Arbeiten zu gewinnen. Die Tatsache, dass die daraus resultierenden Arbeiten der GAT-Schüler im jährlichen Turnus mit Preisen bei „Jugend forscht“ bedacht werden, verdeutlicht das hohe Niveau des Projektkurses sowie das große Interesse zahlreicher Mechernicher Gymnasiasten, sich mit wissenschaftlichen Themen intensiv auseinanderzusetzen.

 

Schuldirektor Micha Kreitz (l.) und MINT-Koordinator Andreas Maikranz

freuen sich über die tollen Erfolge von Luisa Dahmen, Jolina Berg,

Annalena Schmitz und Jana-Sophie Stauch (v. l. n. r.),

den vier „Jugend forscht“-Preisträgerinnen des GAT.

 

Präsentation der Forschungsergebnisse

Für die Preisträgerinnen, die ihre Ergebnisse an der Universität Bonn präsentierten und dafür vorab einen Stand gestaltet hatten, war die Preisverleihung ein aufregendes Erlebnis. Jede von ihnen musste sich den Fragen einer Jury stellen, die aus Professoren der jeweiligen Fachgebiete und externen Experten bestand. Neben den Preisträgerinnen waren auch Mitglieder der AG der "Jungen Forscher" (JuFo-AG) in Begleitung von Lehrer Michael Schultes mit einem Stand vor Ort. Diese machten an der Universität Bonn intensive Bekanntschaft mit dem „Forscher- und Entdeckergeist“. Am GAT freut man sich: Die nächste Generation von Preisträgern des Mechernicher Turmhof-Gymnasiums steht mit ihnen bereits in den Startlöchern.

 

Fotos: A. Maikranz und B. Karst

und Text: B. Karst

 

 

Unsere Schülerinnen bei der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse:

 


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